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Jusos entsetzt über rechtsextreme Ausschreitungen in Lindenau |
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Dienstag, 11. September 2012 |
Forderung nach konsequenter Aufklärung der Ordnungs- und Sicherheitsbehörden
Die Jusos Leipzig zeigen sich entsetzt angesichts der rechtsextremen Ausschreitungen während eines Kulturfestes in Lindenau. Dabei wurden nicht nur im Nachgang von Nazihorden Jagd auf die Gäste des Festes gemacht, sondern auch die Polizei wurde mit Steinen attackiert.
In der Nacht zum 20.08.2012 wurde in Lindenau das Sommerfest des Kunstvereins D21 von über 20 Neonazis überfallen.
Dazu Frank Franke, Vorsitzender der Jusos Leipzig: „Das Versagen der Sicherheitsbehörden ist angesichts dieses Vorfalls in Lindenau erschreckend. Es ist für uns Jusos unverständlich wie es möglich sein konnte, dass Rechtsextreme nicht nur das Kunstfest stören konnten, sondern auch noch Hatz auf die Gäste machen konnten und die Polizei mit Steinen angriffen, ohne dass von Seiten der Sicherheitsbehörden entsprechend gehandelt wurde.“
„ Schon während der NPD-Deutschland-Tour wurde deutlich, wie viel Spielraum den Nazis durch die Sicherheitsbehörden gewährt wird. Die Kundgebung durfte eine Stunde länger dauern als das vorher öffentlich durch das Ordnungsamt verlautbart wurde. Auch die Nutzung einer akustischen Anlage für die geringe Zahl der Teilnehmer offenbart eklatanter Fehler in der Ausrichtung der Leipziger Ordnungs- und Sicherheitsbehörden im Umgang mit den braunen Umtrieben. Hier fordern wir ein umgehendes Umsteuern.“, so Frank Franke abschließend. |