| Jusos gedenken Julius und Rosalie Krause |
|
|
|
| Mittwoch, 14. November 2012 | ||
![]() Am 09.November gedachten die Leipziger Jusos dem Ehepaar Julius und Rosalie Krause, stellvertretend für alle Opfer der Nazi-Diktatur. Bereits 1910 siedelte Julius nach Leipzig, gründete ein Unternehmen und engagierte sich in der Gesellschaft. In den Jahren 1923,1924 und 1926 war er z.B. für die SPD im Stadtrat von Leipzig. Das Ehepaar lebte auf dem Wangerooger Weg 17 in Gohlis, wo heute zwei Stolpersteine an die beiden erinnern. Unmittelbar nach der Reichspogromnacht wurde Julius aus der Wohnung geholt und nach Buchenwald verschleppt. Wenige Tage später starb er dort an den Folgen der menschenverachtenden Verbrechen der Nazis. Seine Frau, Rosalie, verstarb dann 2 Monate später. Die Jusos gedenken und erinnern. Die Stolpersteine mahnen uns, dass so etwas nie wieder passieren darf. Deshalb ist es auch heute wichtig, in unserer Gesellschaft aktiv gegen alle menschenverachtenden Kräfte vorzugehen.
|
||
| < zurück | weiter > |
|---|














