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Jusos Sachsen begrüßen Sukzessivadoption |
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Dienstag, 19. Februar 2013 |
Etappenziel für Kindeswohl und die Rechte homosexueller Paare
In einem kurzen Statement erklärt der Landesvorsitzende der sächsische Jusos Tommy Jehmlich: "Dieses Urteil stellt ein Etappenziel für Kinder und homosexuelle Paare dar. Es darf nicht darum gehen, welches Geschlecht die Adoptiveltern haben, sondern, dass sie sich liebevoll um das Kind kümmern! Für Akzeptanz der verschiedenen Formen von Familie müssen wir weiter kämpfen, das steht außer Frage. Denn hier geht es um Lebensrealitäten und nicht um die verkappten Vorstellung konservativer Politiker aus dem letzten Jahrtausend. Homosexuelle sind Bürger/innen, denen die gleichen Rechte zustehen, v.a. da sie schon lange die gleichen Pflichten wahrnehmen. Faktisch hat Bundesverfassungsgericht nur im Sinne der Kinder entschieden und im Sinne von Eltern, die gern Kinder haben wollen. Und dagegen kann man weder als konservativer noch als liberaler Mensch etwas einzuwenden haben." Hintergrund:Das Bundesverfassungsgericht erklärte heute ein Verbot der Sukzessivadoption durch homosexuelle Paare für rechtswidrig. In ihrem Urteilsspruch sprachen die Richterinnen und Richter vom Verstoß gegen das Recht auf Gleichbehandlung.
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